Winter
Auf dieser Seite findet ihr einige
Tipps zum Thema
Sicherheit am Berg im Winter und zum Thema Lawinen.
Unter dem Menüpunkt
Links & Partner findet ihr
Internetseiten zu diesem Thema und hier eine kleine Einführung in die Lawinenkunde. (
lawinenkunde - pdf - 294 Kb)
GENERELLE VORBEUGUNGSMASSNAHMEN:
AUSRÜSTUNG
nimm immer dein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS, PIEPS), Schaufel, Sonde und auch dein Handy mit;
Schalte dein LVS-Gerät ein, bervor du startest und teste ob es funktioniert;
teste ob die LVS-Geräte der anderen Teilnehmer eingeschalten sind und ob sie deines empfangen können;
VERHALTEN DER EINZELNEN TEILNEHMER
stelle deine Bindungen genau ein;
benutze nicht die Fangriemen (außer wenn du Gefahr läufst sie zu verlieren);
benutze nicht die Schlaufen der Schistöcke;
übe dich regelmäßig in der Suche mit dem LVS-Gerät.
AN STEILEN HÄNGEN
teile die Ausflügler in Gruppen zu je vier/fünf Personen;
während des Aufstieges halte einen Abstand von ca. 10 mt. zwischen den einzelnen Personen;
vermeide es, alle auf einmal abzufahren zu lassen;
an kritischen Passagen sollte einzeln abgefahren werden;
versuche mit konstanter und kontrollierter Geschwindigkeit abzufahren und Sprünge und Stürze zu vermeiden.
INFORMIERE DICH ÜBER DIE WETTERBEDINGUNGEN
verfolge den Wetterbericht möglichst über das ganze Jahr und vor allem die Woche vor dem Ausflug;
informiere dich über den aktuellen Lawinenlagebericht.
PLANE DIE ROUTE
studiere die Tour auf der Karte und erkenne eventuelle Schlüsselstellen;
lass dich von Experten beraten (Bergführer, Hüttenwirt, Bergrettung);
kennzeichne eventuelle Alternativrouten;
wähle die Startzeit;
bestimme die nötige Ausrüstung.
WÄHLE DEINE WEGBEGLEITER ANHAND DES ZIELS
anhand der Erfahrung und der technischen Fähigkeiten;
anhand der körperlichen Ausdauer;
anhand der psychischen Stabilität und schwierigen Situationen;
lege die Teilnehmeranzahl fest.
BEWERTE DIE WETTERBEDINGUNGEN ANHAND
der Sicht (bei schlechter Sicht ist es schwierig die Spur zu wählen und die Hangneigung zu bestimmen);
Temperatur und ihren vorhersehbaren Tagesverlauf;
Präsenz von Wind (kann man an den Kämmen erkennen), bestimme Windrichtung und Geschwindigkeit.
SCHNEEDECKE
beobachte die
Oberfläche der Schneedecke;
die Menge an
Neuschnee (über 30 cm erhöhte Gefahr);
abgewehte Bergrücken und
Schneeverfrachtungen;
eventuelle Bruchlinien der Schneedecke und überprüfe ab und zu das Schneeprofil.
BEOBACHTE DIE NATÜRLICHEN EIGENSCHAFTEN DER EINSEHBAREN STRECKE
stelle die Hangausrichtung fest;
überprüfe ob es Rinnen und Kanäle gibt;
beobachte ob und welche Vegetation vorhanden ist;
schätze die Hangneigung und merke dir die zu vermeidenden kritischen Punkte.
PRÜFE DIE SCHNEEDECKE
sondiere mit dem Schistock und finde heraus ob es schwache Schneeschichten gibt;
benutze eventuell die Schaufel um die Schneebeschaffenheit besser zu erkennen.
BESTIMME DIE HANGNEIGUNG
messe sie mit den Schistöcken
(wenn du auch nur ein kurzen Hang queren willst, der mehr als 30 Grad steil ist, solltest du sicher sein, dass dieser stabil ist).
IM FALLE EINER KRITISCHEN PASSAGE
ziehe dich gut an und
bedecke deinen Mund;
quere die Passage
einzeln und in der Abfahrt;
quere die Passage am
höchsten und engsten Punkt;
quere die Passage an jenem Punkt, an dem sich
keine Felsen und darunter kein Abgrund befindet.